Die St. Sebastianus
Schützenbruderschaft Oeventrop 1766 e. V. beteiligte sich an
allen drei Tagen des 26. Kreisschützenfestes des
Kreisschützenbundes Arnsberg e. V. Das traditionsreiche Fest,
das nur alle drei Jahre stattfindet, führte insgesamt 58
Schützenbruderschaften, -gemeinschaften, -gesellschaften und -vereine zusammen.
Erstmals wurde das Kreisschützenfest gemeinsam von drei Vereinen ausgerichtet.
Den Auftakt bildete am Freitag,
18. September, der Jungschützentag der St.
Sebastian Schützenbruderschaft Küntrop e. V. Die
Oeventroper Jungschützen begleiteten das amtierende Geckpaar
Lars Weinand und Olivia Hanke zur Ermittlung des
Kreisjungschützenkönigs. Für Geck Lars fehlte dabei leider das entscheidende
Quäntchen Glück. Mit dem 145. Schuss sicherte sich Niels
Schilling von der Schützenbruderschaft St. Sebastian Balve e. V. die
Kreisjungschützenkönigswürde. Anschließend wurde bei der Jungschützenparty
„Dorfrausch“ mit Live-DJ Timo Scheppert in der
Schützenhalle Küntrop noch ausgiebig gefeiert.
Am Samstag, 19. September,
stand die Ermittlung des Kreisschützenkönigs bei der Schützenbruderschaft
St. Petrus und Paulus Affeln 1861 e. V. auf dem Programm. Die
Oeventroper Bruderschaft und zahlreiche Schützen begleiteten das amtierende
Königspaar Florian und Annika Heße, um Florian beim
Vogelschießen zu unterstützen. Trotz großer Unterstützung und bestem Wetter
blieb die Kreiskönigswürde jedoch aus. Mit dem 149. Schuss setzte sich Eric
Wachholz von der Schützenbruderschaft St. Hubertus 1631 e. V. Sundern
durch. Den Nachmittag nutzten die Oeventroper anschließend zum gemütlichen
Beisammensein. Bei guten Gesprächen wurden Kontakte gepflegt, Erfahrungen
ausgetauscht und bestehende Freundschaften zwischen den Vereinen weiter
gefestigt.
Höhepunkt des Kreisschützenfestes war
am Sonntag, 20. September, der große Festumzug in Neuenrade,
ausgerichtet von der Neuenrader Schützengesellschaft e. V.
Zahlreiche Schützenvereine des Kreisschützenbundes Arnsberg zogen gemeinsam mit
Musikvereinen, Kapellen und Tambourcorps durch die Stadt. Aufgrund einer
anhaltenden Regenfront musste der Festumzug um eine Stunde verschoben werden.
In den Festzelten angekommen, war das ungemütliche Wetter jedoch schnell
vergessen und die Teilnehmer ließen das Kreisschützenfest in geselliger Runde
gebührend ausklingen.
Das 26. Kreisschützenfest zeigte einmal mehr,
welche verbindende Kraft das Schützenwesen besitzt. Über
Vereins- und Ortsgrenzen hinweg bot das dreitägige Fest Gelegenheit zu
Begegnungen, persönlichen Gesprächen und einem regen Austausch. Freundschaft,
Kameradschaft und Gemeinschaftssinn wurden dabei ebenso gepflegt wie die
Verbundenheit zwischen den Generationen und den Schützenvereinen des
Kreisschützenbundes Arnsberg.
Ronald Frank / Chronist